Naked Bikes stehen für puren Fahrspaß ohne Verkleidung. Ob Einsteiger oder Fortgeschrittene – die Modellvielfalt reicht vom günstigen A2-Bike bis zum 200-PS-Supernaked.
Naked Bikes gehören mit Abstand zu den beliebtesten Motorradkategorien in Deutschland und Europa. Die puristische Bauform – traditionell ohne Vollverkleidung – bietet ein unverfälschtes, direktes Fahrgefühl. Die aufrechte, fahraktive Sitzposition in Kombination mit einem breiten Lenker sorgt für maximale Kontrolle und vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Vom morgendlichen Pendeln durch den dichten Stadtverkehr bis hin zur sportlichen Kurvenjagd auf der Landstraße am Wochenende: Das Naked Bike ist der perfekte Allrounder für die Straße.
Der Reiz eines Naked Bikes liegt in seiner Ehrlichkeit und Reduktion auf das Wesentliche: Kein dominanter Windschutz verbirgt das wahrgenommene Tempo, die Mechanik des Motors rückt in den optischen Mittelpunkt und die Ergonomie ist kompromisslos auf Agilität ausgelegt. Das Fehlen teurer Verkleidungsteile macht Naked Bikes nicht nur in der Anschaffung oftmals deutlich günstiger als vergleichbar motorisierte Sportmotorräder, sondern hält auch die Reparaturkosten nach Umfallern oder Rutscher geringer. Das macht sie zu einer wirtschaftlich hochattraktiven Wahl.
Die Kategorie der Naked Bikes zeichnet sich durch eine enorme Bandbreite aus, die sich grob in drei Klassen unterteilen lässt:
Grundsätzlich für jeden, der primär auf asphaltierten Straßen fährt und Wert auf ein intensives Fahrgefühl legt. Fahranfänger profitieren von der Übersichtlichkeit und dem einfachen Handling. Erfahrene Sportfahrer schätzen die Wendigkeit auf engen Landstraßen. Pendler lieben das Durchschlängeln im Stau. Lediglich für extreme Langstreckenfahrer und Autobahn-Vielfahrer ist das Konzept aufgrund des fehlenden Windschutzes weniger optimal – ab ca. 130 km/h wird der Winddruck auf dem Oberkörper deutlich spürbar.