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Naked Bike45 PS (33 kW)A2: ja (45 PS, ohne Drosselung)

KTM 390 Duke

Der A2-Bestseller unter den Naked Bikes: 45 PS, 165 kg und Premium-Elektronik – seit Modelljahr 2024 komplett neu konstruiert.

KTM 390 Duke – Naked Bike gebraucht und neu kaufen

Was macht die KTM 390 Duke aus?

Die KTM 390 Duke ist seit 2013 das Erfolgsmodell im A2-Segment und für viele Fahranfänger der Inbegriff des sportlichen Einsteiger-Naked-Bikes. Wer ein agiles, voll A2-konformes Motorrad kaufen möchte, das mit Premium-Fahrwerk und moderner Elektronik weit über seiner Klasse spielt, landet fast zwangsläufig bei der kleinen Duke. Mit der Neukonstruktion zum Modelljahr 2024 hat KTM den Bestseller noch einmal deutlich aufgewertet.

Motor & Antrieb

Herzstück der aktuellen Generation ist der neue LC4c-Einzylinder mit 399 cm³ Hubraum, der 45 PS (33 kW) bei 8.500 U/min und 39 Nm bei 7.000 U/min liefert. Damit reizt die KTM 390 Duke die A2-Klasse ohne jede Drosselung voll aus – ein zentrales Kaufargument gegenüber gedrosselten Mittelklasse-Bikes. Der Motor hängt KTM-typisch gierig am Gas, dreht willig hoch und schiebt die leichte Duke auf bis zu 160 km/h. Dank eines Verbrauchs von rund 3,5 l/100 km und des auf 15 Liter gewachsenen Tanks sind Reichweiten um die 400 km realistisch. Auch die Vorgängermodelle mit 373-cm³-Motor und 44 PS erfüllen die A2-Regeln – wer gebraucht kaufen will, hat also in jeder Generation freie Auswahl.

Fahrwerk & Handling

Das Fahrwerk ist traditionell die Paradedisziplin der 390 Duke. Die dritte Generation kombiniert einen neuen Stahl-Gitterrohrrahmen mit Alu-Gussschwinge, einer in Zug- und Druckstufe einstellbaren WP-Apex-Upside-Down-Gabel (43 mm) und einem einstellbaren Federbein – in der A2-Klasse eine Seltenheit. Mit nur 165 kg fahrfertig, kurzem Radstand von 1.357 mm und schmalen 17-Zoll-Reifen (110/70 vorn, 150/60 hinten) fährt sich die Duke messerscharf und kinderleicht zugleich. Die radial verschraubte Vierkolben-Bremszange mit 320-mm-Scheibe vorn verzögert kräftig, überwacht von einem Kurven-ABS mit Supermoto-Modus. Die Sitzhöhe von 820 mm (alternativ 800 mm) passt auch kleineren Fahrern.

Ausstattung & Elektronik

Schon seit 2017 verwöhnt die 390 Duke mit LED-Scheinwerfer, 5-Zoll-TFT-Display und Ride-by-Wire. Die Neukonstruktion ab 2024 legt nach: schräglagenabhängige Traktionskontrolle (MTC), Kurven-ABS, Fahrmodi und Smartphone-Konnektivität sind serienmäßig, ein Quickshifter+ ist optional erhältlich. Damit bietet das Bike eine Elektronik-Ausstattung, für die man bei japanischen Wettbewerbern lange sucht – ein echter Mehrwert für alle, die ein sicheres Einsteiger-Motorrad kaufen möchten.

Preis-Leistung & Fazit

Neu steht die KTM 390 Duke mit 6.299 € in der Liste, Händler-Aktionen liegen teils spürbar darunter. Der Gebrauchtmarkt ist riesig: Frühe Exemplare gibt es ab ca. 2.900 €, gepflegte Maschinen der zweiten Generation meist zwischen 3.000 und 4.200 €. Die Sanierung der KTM AG wurde 2025 mit der Übernahme durch Bajaj abgeschlossen, die Produktion läuft seit Juli 2025 wieder regulär – Ersatzteile und Service sind verfügbar. Wer ein sportliches A2-Naked-Bike kaufen will, bekommt mit der 390 Duke das komplette Paket: Leichtbau, Fahrspaß und Technik zum fairen Kurs.

Was spricht für die KTM 390 Duke?

  • 45 PS ohne Drosselung – reizt A2 voll aus
  • Nur 165 kg und extrem handlich
  • Einstellbares WP-Apex-Fahrwerk (ab 2024)
  • Kurven-ABS, MTC und TFT serienmäßig

Was spricht gegen die KTM 390 Duke?

  • Einzylinder-Vibrationen bei hohen Drehzahlen
  • Kaum Windschutz – Autobahn nur Durchgangsstation
  • Frühe Baujahre mit Elektrik-Schwächen, mehrere Rückrufe

Welche technischen Daten hat die KTM 390 Duke?

Hubraum

399 cm³ (LC4c)

Leistung

45 PS (33 kW)

Drehmoment

39 Nm

Gewicht

165 kg

Sitzhöhe

820 mm (alternativ 800 mm)

Höchstgeschw.

160 km/h

Verbrauch

ca. 3,5 l/100 km

Tankvolumen

15 l

Reichweite

ca. 400 km

Bremsen

vorn 320 mm (Vierkolben, radial), hinten 230 mm (Kurven-ABS mit Supermoto-Modus)

Reifen v/h

110/70 ZR17 – 150/60 ZR17

Radstand

1.357 mm

Federweg v/h

150/150 mm (WP Apex, einstellbar)

Abgasnorm

Euro 5+

A2-tauglich

ja (45 PS, ohne Drosselung)

Worauf musst du beim Gebrauchtkauf der KTM 390 Duke achten?

Die 390 Duke ist das meistgehandelte A2-Naked-Bike auf dem Gebrauchtmarkt – die Auswahl ist riesig, die Preisspanne groß. Faustregel: Ab Baujahr 2017 (zweite Generation) gibt es TFT-Display, LED-Scheinwerfer und Ride-by-Wire – der beste Kompromiss aus Preis und Technik. Die Neukonstruktion ab 2024 (399 ccm, Kurven-ABS, MTC) ist die sicherste Wahl, kostet gebraucht aber nur wenig unter Neupreis. Rückrufe prüfen: Hauptbremszylinder vorn (Baujahre 2015–2017), bei den 2024ern Tankdeckel-Dichtung und ECU-Software (Motor kann bei niedriger Drehzahl absterben) – Behebung vom Händler bestätigen lassen. Da viele 390 Duke als Anfängermaschinen liefen, auf Sturzspuren an Hebeln, Lenkerenden und Rahmen achten. Die KTM-Sanierung 2024/25 (Übernahme durch Bajaj) ist abgeschlossen, Teile- und Serviceversorgung laufen – langfristige Kulanz- und Wertentwicklung aber im Auge behalten.

Welche Schwachstellen sind typisch?

  • Rückruf Hauptbremszylinder vorn (2015–2017) – Nachweis der Behebung verlangen
  • 2024er: ECU-Software-Rückruf (Motor kann bei niedriger Drehzahl absterben) – Update prüfen
  • 2024er: Rückruf Tankdeckel-Dichtung (Kraftstoffaustritt möglich) – Austausch dokumentiert?
  • Gen 1/2: Cockpit und Blinker nicht immer wasserdicht – auf Beschlag und Ausfälle achten
  • Kurz aufleuchtende Öldruckkontrolle: häufig nur der Öldruckschalter
  • KTM-Sanierung 2024/25 – Teileversorgung läuft, Kulanz als Restrisiko

Was kostet die KTM 390 Duke im Unterhalt?

Service-Intervall

alle 7.500 km / 12 Monate (Ventilspiel alle 15.000 km)

Inspektion (klein)

ca. 300–450 €

Reifen

110/70 + 150/60 ZR17 – gängige Größen, große Auswahl

Verbrauch

ca. 3,5 l/100 km (sehr sparsam)

Aktuelle KTM Angebote (2)

KTM 1290 Super Duke R Evo*Tech Pack*Remus* (1)
07.202218.429 km179 PS

KTM 1290 Super Duke R Evo*​Tech Pack*​Remus*

12.999 €

KTM 1290 Super Duke GT *Tech Pack*PowerParts*Zubehör (1)
03.202313.100 km177 PS

KTM 1290 Super Duke GT *​Tech Pack*​PowerParts*​Zubehör

13.890 €

Welche Varianten der KTM 390 Duke gibt es?

390 Duke (Standard)

Einzige Ausstattungsvariante; Features wie Quickshifter+ optional.

Wie hat sich die KTM 390 Duke über die Baujahre entwickelt?

2013–2016

1. Generation

373-ccm-Einzylinder mit 44 PS, Bosch-ABS serienmäßig, einfaches LCD-Cockpit; Produktion bei Bajaj in Indien.

2017–2023

2. Generation (großes Update)

Neues Design im Super-Duke-Stil, LED-Scheinwerfer, 5-Zoll-TFT, Ride-by-Wire, 13,4-l-Tank und Supermoto-ABS.

ab 2024

3. Generation (Neukonstruktion)

Neuer LC4c-Motor mit 399 ccm und 45 PS, neuer Rahmen mit Alu-Gussschwinge, einstellbares WP-Apex-Fahrwerk, Kurven-ABS und Traktionskontrolle.

Welche Alternativen zur KTM 390 Duke gibt es?

Kawasaki

Z650

Kawasaki Z650

ab 4.000 € (ältere Baujahre)

Modell entdecken

Yamaha

MT-07

Yamaha MT-07

ab 4.000 €

Modell entdecken

KTM

390 Adventure

KTM 390 Adventure

ab 5.500 €

Modell entdecken

KTM

990 Duke R

KTM 990 Duke R

ab 13.000 €

Modell entdecken

Häufige Fragen zur KTM 390 Duke

Ja. Die aktuelle Generation leistet 45 PS (33 kW) und ist ohne Drosselung voll A2-konform. Auch die älteren Modelle mit 44 PS erfüllen die A2-Regeln.
Frühe Baujahre ab ca. 2.900 €, gepflegte Maschinen der zweiten Generation (2017–2023) meist 3.000–4.200 €. Die Neukonstruktion ab 2024 liegt gebraucht nur knapp unter dem Neupreis.
Ab 2017 gibt es TFT, LED und Ride-by-Wire – der beste Preis-Technik-Kompromiss. Maximale Sicherheit bietet die Generation ab 2024 mit Kurven-ABS und Traktionskontrolle; hier Rückruf-Erledigung (ECU, Tankdeckel) prüfen.
Die KTM AG wurde 2025 saniert und von Bajaj übernommen; die Produktion läuft seit Juli 2025 wieder, Ersatzteile und Händlernetz sind verfügbar. Ein Restrisiko bei Kulanz und Wertentwicklung bleibt, ist aber überschaubar.

Auf einen Blick

Der A2-Bestseller unter den Naked Bikes: 45 PS, 165 kg und Premium-Elektronik – seit Modelljahr 2024 komplett neu konstruiert.

Gebrauchtab ca. 2.900 €
Neupreisab 6.299 €
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