Die Kawasaki Z 1100 (Modelljahr 2025/2026) schließt die Lücke zwischen der beliebten Z900 und den Hyper-Naked-Bikes der Oberklasse. Mit dem neuen 1.099-cm³-Reihenvierzylinder, der aus der erprobten Z900-Plattform weiterentwickelt wurde, liefert sie 136 PS (100 kW) und 113 Nm Drehmoment – spürbar mehr Druck im mittleren Drehzahlbereich als die Z900, bei gleichzeitig kultivierter Alltagstauglichkeit.
Motor & Antrieb
Der größere Hubraum sorgt für einen noch fülligeren Drehmomentverlauf ab 4.000 U/min – ideal für souveräne Überholmanöver auf der Landstraße und entspanntes Cruisen. Ein bidirektionaler Quickshifter ist serienmäßig an Bord, das Ride-by-Wire-System ermöglicht feine Gasdosierung im Stadtverkehr.
Sicherheit & Elektronik
Wie die aktuelle Z900 profitiert die Z 1100 von einer 6-Achsen-IMU mit Kawasaki Cornering Management Function (KCMF), schräglagenabhängigem Kurven-ABS und KTRC-Traktionskontrolle. Vier Fahrmodi (Sport, Road, Rain, Custom) passen Motorbremsmoment, ABS und TC an die Bedingungen an.
Fahrwerk & Design
Das Sugomi-Design wurde für die Z 1100 verschärft: kompaktere LED-Front, muskulösere Tanklinien und ein breiterer Lenker vermitteln mehr Präsenz. Das Fahrwerk mit 41-mm-Showa-Gabel und Uni-Trak-Hinterradfederung ist straßenorientiert abgestimmt, bietet aber genügend Reserven für sportliche Landstraßenfahrten.
Preis-Leistung & Fazit
Wer eine Kawasaki Z 1100 gebraucht kaufen möchte, greift zu einem noch jungen Modell – erste Gebrauchtexemplare liegen ab ca. 10.500 €. Neu startet die Z 1100 ab ca. 12.900 € und richtet sich an erfahrene Naked-Bike-Fahrer, die mehr Hubraum und Drehmoment wollen, ohne gleich ein 200-PS-Hyper-Naked zu kaufen.