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Ratgeber

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Marcus Hofer

Marcus Hofer

Gründer & Motorrad-Experte

Marcus ist Mitgründer von MotoBuy und leidenschaftlicher Motorrad-Enthusiast. Er schreibt über Markttrends, Kaufentscheidungen und die Zukunft des deutschen Motorradmarkts.

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Kawasaki Motorrad kaufen: Die wichtigsten Modelle, Preise & welche Kawasaki zu dir passt

Kawasaki Motorrad kaufen: alle Modelle von Z650 und Z900 bis Ninja und Versys, aktuelle Preise 2026, A2-Tipps und welche Kawasaki wirklich zu dir passt.

6. Juli 202611 Min. Lesezeit
Marcus Hofer

Marcus Hofer

Gründer & Motorrad-Experte

Kawasaki Motorrad kaufen: Modelle, Preise & Kaufberatung

Grün, aggressiv gezeichnet und technisch dick bestückt – Kawasaki steht für viel Motorrad zum fairen Preis. Vom 125er-Einstieg über die A2-Bestseller Z650 und Ninja 650 bis zum Kompressor-Hyperbike deckt die Marke jede Klasse ab. Dieser Kaufratgeber (Stand: Juli 2026) zeigt dir die wichtigsten Modelle, aktuelle Preise und welche Kawasaki zu deinem Fahrprofil passt. Wer direkt stöbern will, findet Angebote im Motorrad-Marktplatz.

Inhaltsverzeichnis

  • Warum Kawasaki?
  • Kawasaki-Neuheiten 2026: Z1100, KLE500 & neue Z900RS
  • Die wichtigsten Kawasaki-Modelle im Überblick
  • Kawasaki Z650: der aktuelle Bestseller
  • Kawasaki-Preisübersicht 2026
  • Welche Kawasaki passt zu wem?
  • Welche Kawasaki darf ich mit A2 fahren?
  • Neu oder gebraucht? Kawasaki-Gebrauchtkauf
  • Kawasaki kaufen – oder deine alte verkaufen?
  • Fazit
  • Häufige Fragen

Warum Kawasaki?

Kawasaki ist einer der vier großen japanischen Hersteller und im deutschen Markt vor allem für zwei Dinge bekannt: kraftvolle Vierzylinder und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wo andere Marken für vergleichbare Leistung und Elektronik mehr verlangen, bekommst du bei Kawasaki oft mehr fürs Geld – das gilt von der Mittelklasse bis zum Superbike.

Für dich als Käufer sprechen drei Punkte:

  • Zuverlässigkeit: Die Volumenmodelle wie Z650, Ninja 650 und Z900 gelten als robuste Dauerläufer.
  • Breites Programm: Vom A1-tauglichen 125er bis zum über 200 PS starken Kompressor-Bike ist alles dabei.
  • Guter Wiederverkauf: Beliebte Modelle wie die Z900RS sind ausgesprochen wertstabil – ein Thema, das wir im Ratgeber zu wertstabilen Motorrädern vertiefen.

Kawasaki-Neuheiten 2026: Z1100, KLE500 & neue Z900RS

Kawasaki baut sein Programm 2026 spürbar aus. Die wichtigsten Neuerungen:

  • Z1100: Über der Z900 positioniert Kawasaki neu die Z1100 (1.099 cm³, rund 136 PS) mit 6-Achsen-IMU und Quickshifter – kein Ersatz, sondern eine zusätzliche, größere Naked. Ab ca. 11.995 €, die SE ab 13.795 €.
  • KLE500: Eine komplett neue, leichte Reiseenduro auf 451-ccm-Twin-Basis mit rund 45 PS – A2-tauglich ab Werk. Ab ca. 6.495 € (SE 7.295 €).
  • Neue Z900RS: Der Retro-Kult bekommt 2026 mehr Leistung (116 PS/85 kW), Tempomat, Quickshifter und ein IMU-Elektronikpaket. Ab 12.995 € (SE 14.595 €).
  • Versys 1100: Die große Reiseenduro wächst von 1.000 auf 1.099 cm³. Ab ca. 13.745 € (SE 17.545 €).

Einen markenübergreifenden Blick gibt unser Artikel zu den Motorradneuheiten 2026.

Die wichtigsten Kawasaki-Modelle im Überblick

Kawasaki gliedert sein Programm in klare Baureihen: Z für Naked Bikes, Ninja für Sport und Sporttourer, Versys/KLE für Reiseenduros, dazu Cruiser und Retro. Hier die relevantesten Modelle nach Kategorie mit Einstiegspreis (Richtwerte 2026).

Naked Bikes – die Z-Familie

  • Z900 (ab ca. 10.170 €, SE ab ca. 11.845 €): Der Naked-Dauerbrenner mit 948-cm³-Vierzylinder und rund 125 PS, aktuell mit 6-Achsen-IMU und Kurven-ABS. Auch als A2-taugliche 70-kW-Version.
  • Z1100 (ab ca. 11.995 €): Die neue Nummer über der Z900 – 1.099 cm³, 136 PS, mehr Drehmoment.
  • Z500 (ab ca. 6.200 €, SE ca. 6.445 €): 451-ccm-Twin, leicht und A2-tauglich ab Werk – der günstige Naked-Einstieg.
  • Z125 (ab ca. 4.995 €): Das 125er-Naked für A1 und B196.
  • Z H2 (ab ca. 19.595 €): Das Kompressor-Flaggschiff mit rund 200 PS für Leistungs-Enthusiasten.

Retro – Z650RS & Z900RS

  • Z900RS (ab ca. 12.995 €, SE ab ca. 14.595 €): Die Hommage an die legendäre Z1 – 116 PS, klassischer Look, moderne Technik. Kult und wertstabil.
  • Z650RS (ab ca. 7.995 €): Retro-Charme für Einsteiger auf der bewährten Z650-Basis, A2-tauglich.

Sport & Sporttourer – die Ninja-Familie

  • Ninja 650 (ab ca. 8.200 €): Vollverkleideter Mittelklasse-Sportler, alltagstauglich und A2-tauglich – einer der besten Einstiege in die Ninja-Welt.
  • Ninja 500 (ab ca. 6.700 €, SE ca. 7.095 €): 451-ccm-Sportler, A2-tauglich ab Werk.
  • Ninja 1100SX (ab ca. 14.895 €): Der Liter-Sporttourer mit Koffersystem, Tempomat und Quickshifter – Nachfolger der 1000SX.
  • Ninja ZX-6R (ab ca. 12.695 €): 636-ccm-Supersportler für die kurvige Hausstrecke.
  • Ninja ZX-10R (ab ca. 18.995 €): Homologationsbasis fürs Superbike-Racing, RR-Version deutlich teurer.

Reiseenduro & Adventure – Versys & KLE500

  • Versys 650 (ab ca. 8.500 €): Die unkomplizierte Mittelklasse-Reiseenduro mit 649-ccm-Twin, A2-tauglich – ein beliebter Dauerläufer.
  • Versys 1100 (ab ca. 13.745 €, SE ab ca. 17.545 €): Die große Tourenenduro, 2026 mit mehr Hubraum.
  • KLE500 (ab ca. 6.495 €): Neu 2026, leichte 451-ccm-Reiseenduro, A2-tauglich ab Werk.

Cruiser & Einstieg

  • Eliminator (ab ca. 6.790 €): Der 451-ccm-Cruiser mit niedriger Sitzhöhe (735 mm) und 45 PS – A2-tauglich und ideal für Einsteiger, die es entspannt mögen.

Kawasaki Z650: der aktuelle Bestseller

Die Z650 ist derzeit das gefragteste Kawasaki-Modell – und das aus gutem Grund. Der 649-cm³-Parallel-Twin liefert 68 PS und 64 Nm mit einer gutmütigen, gleichmäßigen Leistungsentfaltung, die Einsteigern Fehler verzeiht und im Alltag souverän schiebt. Mit nur rund 188 kg fahrfertig und einer niedrigen Sitzhöhe von 790 mm ist sie leicht, handlich und vertrauenerweckend.

Für 2026 wurde sie als Z650 S überarbeitet: schärferes Sugomi-Design, ein 4,3-Zoll-TFT-Display mit Smartphone-Konnektivität und eine sportlichere Ergonomie. Der Neupreis startet bei rund 7.970 €, gepflegte Gebrauchte gibt es ab etwa 6.000 bis 7.500 €.

Ihre wichtigsten Konkurrenten sind die Yamaha MT-07, die Honda CB650R und die Suzuki GSX-8S. Wer ein günstiges, zuverlässiges A2-Naked sucht, macht mit der Z650 selten etwas falsch – mehr dazu im Ratgeber zum besten Naked Bike.

Kawasaki-Preisübersicht 2026

ModellKlassePreis ab (ca.)
Z125Naked 125 (A1)4.995 €
Z500Naked (A2)6.200 €
KLE500Reiseenduro (A2)6.495 €
Ninja 500Sport (A2)6.700 €
EliminatorCruiser (A2)6.790 €
Z650Naked (A2)7.970 €
Z650RSRetro (A2)7.995 €
Ninja 650Sport (A2)8.200 €
Versys 650Reiseenduro (A2)8.500 €
Z900Naked10.170 €
Z1100Naked11.995 €
Ninja ZX-6RSupersport12.695 €
Z900RSRetro12.995 €
Versys 1100Reiseenduro13.745 €
Ninja 1100SXSporttourer14.895 €
Ninja ZX-10RSuperbike18.995 €
Z H2Hyper-Naked (Kompressor)19.595 €

Richtpreise; je nach Ausstattung, SE-Version, Überführung und Modelljahr abweichend.

Welche Kawasaki passt zu wem?

  • Einsteiger (A2): Z650, Ninja 650, Z500/Ninja 500 oder der Eliminator. Mehr dazu im Ratgeber zu den besten A2-Bikes.
  • Einsteiger (A1/B196): die Z125 – siehe unseren 125ccm- und B196-Ratgeber.
  • Naked-Fans: Z900 für den Klassiker, Z1100 für mehr Hubraum, Z H2 für Kompressor-Wahnsinn.
  • Stil & Retro: Z900RS oder die kleinere Z650RS.
  • Sportfahrer: Ninja ZX-6R für die Mittelklasse, Ninja ZX-10R fürs Superbike-Feeling.
  • Tourer & Reisende: Ninja 1100SX, Versys 650 oder Versys 1100.

Welche Kawasaki darf ich mit A2 fahren?

Sehr viele – Kawasaki hat eines der breitesten A2-Angebote am Markt. Ab Werk A2-konform (maximal 35 kW) sind die Z500, die Ninja 500, der Eliminator 500 und die neue KLE500. Per Werksdrosselung A2-tauglich sind die Z650, die Ninja 650, die Z650RS, die Versys 650 und die Z900 in der 70-kW-Version. Die drosselbaren Modelle lassen sich nach dem offenen Führerschein meist ohne Hardware-Umbau freischalten. Die Z125 gehört in die 125er-Klasse (A1 oder B196).

Neu oder gebraucht? Kawasaki-Gebrauchtkauf

Kawasaki ist eine dankbare Gebraucht-Marke, weil die Antriebe als robust gelten. Der wichtigste Prüfpunkt ist nicht der Motor, sondern die Korrosion: An Rahmen, Schweißnähten und Schrauben zeigt sich bei älteren Modellen (besonders auf ER-6-Basis, der Grundlage von Z650 und Ninja 650) mitunter die „braune Pest". Achte außerdem auf:

  1. Z650 / Ninja 650: ein leichtes Konstantfahrruckeln unter ca. 4.000 U/min geht oft auf poröse Unterdruckschläuche zurück – vor dem Kauf prüfen.
  2. Ninja ZX-6R: Steuerkettenspanner und Kühlwassertemperatur im Blick behalten.
  3. Kette, Ritzel, Bremsen und Reifenalter als klassische Verschleißpunkte.
  4. Servicehistorie & Erstzulassung – gerade bei den 2026er-Neuerungen lohnt der genaue Blick.

Grobe Gebrauchtpreis-Anker: Z650 ab ca. 5.500 €, Versys 650 ab ca. 6.400 €, Z900 ab ca. 7.500 €, die kultige Z900RS hält sich meist bei 9.500 bis 12.000 €. Die vollständige Checkliste für den Gebrauchtkauf hilft, nichts zu übersehen; geprüfte Anbieter findest du im Händlernetzwerk.

Kawasaki kaufen – oder deine alte verkaufen?

Egal ob erste Ninja oder Umstieg auf die Z1100: Im Motorrad-Marktplatz vergleichst du Angebote von Privat und geprüften Händlern direkt nebeneinander. Und wenn du dein bisheriges Bike abgeben willst, hol dir vorab eine unverbindliche Bewertung über Kawasaki verkaufen oder allgemein über Motorrad verkaufen. Bevor es zur Zulassung geht, lohnt außerdem ein Blick in unseren Ratgeber zum Motorrad versichern.

Fazit

Kawasaki bleibt 2026 die Marke für alle, die viel Motorrad fürs Geld wollen: robuste Twins wie Z650 und Ninja 650 für Einsteiger, der Naked-Klassiker Z900, die neue Z1100 darüber und mit Z H2 sowie ZX-10R echte Leistungs-Highlights. Das A2-Angebot ist eines der breitesten am Markt, und Retro-Fans finden mit Z900RS und Z650RS wertstabile Schmuckstücke. Finde deine Kawasaki jetzt im Motorrad-Marktplatz.

Häufige Fragen

Ist die Kawasaki Z650 A2-tauglich? Ja. Die Z650 leistet offen 68 PS, ist aber ab Werk als 35-kW-Variante (48 PS) für den A2-Führerschein lieferbar. Nach dem Erwerb der offenen Fahrerlaubnis lässt sie sich ohne Hardware-Umbau auf die vollen 68 PS freischalten. Das macht sie zu einem der beliebtesten A2-Naked-Bikes überhaupt.

Kawasaki Z650 oder Yamaha MT-07 – was ist besser? Beide sind Mittelklasse-Twins fürs gleiche Publikum. Die Z650 ist gutmütig, alltagstauglich und meist etwas günstiger – ein verlässlicher Allrounder. Die MT-07 hat mit 689 cm³ und rund 73 PS spürbar mehr Punch und wirkt sportlicher. Faustregel: Komfort und Preis sprechen für die Z650, maximaler Fahrspaß für die MT-07.

Wie zuverlässig sind Kawasaki-Motorräder? Kawasaki gilt als sehr zuverlässig und langlebig, gerade die Volumenmodelle Z650, Ninja 650 und Z900. Das Hauptthema bei älteren Maschinen ist nicht der Antrieb, sondern Korrosion an Rahmen, Schweißnähten und Schrauben. Wer beim Gebrauchtkauf darauf achtet und die Servicehistorie prüft, bekommt einen unkomplizierten Dauerläufer.

Was kostet eine gebrauchte Kawasaki Z900? Gebrauchte Z900 starten je nach Baujahr und Zustand bei rund 7.500 Euro. Gepflegte Exemplare liegen meist zwischen 8.000 und 10.500 Euro. Frühe Modelle (2017–2019) sind günstiger, haben aber ein einfacheres Fahrwerk und noch kein Kurven-ABS – die aktuelle Generation bringt 6-Achsen-IMU und serienmäßigen Quickshifter.

Welche Kawasaki darf ich mit A2 fahren? Ab Werk A2-konform (max. 35 kW) sind Z500 und Ninja 500, der Eliminator 500 sowie die neue KLE500. Per Werksdrosselung A2-tauglich sind Z650, Ninja 650, Z650RS, Versys 650 und die Z900 in der 70-kW-Version. Die Z125 fällt in die 125er-Klasse (A1 oder B196).

Was ist der Unterschied zwischen Z900 und Z900RS? Die Z900 ist ein modernes Naked Bike im aggressiven Sugomi-Design mit rund 125 PS. Die Z900RS ist ein Retro-Klassiker im Stil der Ur-Z1 aus den 70ern, mit rundem Scheinwerfer, Tropfentank und einem auf Drehmoment abgestimmten 116-PS-Motor. Die RS ist teurer, wertstabiler und richtet sich an Stil-Fans.

Kann ich eine Kawasaki mit dem Autoführerschein fahren? Ja, mit der Führerschein-Erweiterung B196. Damit darfst du 125er wie die Kawasaki Z125 oder Ninja 125 (11 kW) fahren, ohne eine komplette Motorradprüfung abzulegen. Voraussetzung sind mindestens 25 Jahre Alter und fünf Jahre Besitz der Klasse B.

Welche Kawasaki eignet sich für Einsteiger? Für A2-Einsteiger sind die Z500/Ninja 500, die Z650/Ninja 650 und der Eliminator 500 ideal – leicht, gutmütig und bezahlbar. Wer nur A1 oder B196 hat, startet mit der Z125. Die Z650 ist der Allround-Bestseller, wer es sportlich verkleidet mag, greift zur Ninja 650.


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